Da die Anlage zur Wassergewinnung und –förderung bereits seit 50 Jahren in Verwendung ist, wurde vom Gemeindeverband Wasserversorgung Wagram eine Studie beauftragt zu den Punkten: + Wasserqualität
+ Alter der Anlagenteile
+ zukünftige Versorgungssicherheit Die Wasseraufbereitungsanlage ist eine Umkehrosmoseanlage. Der osmotische Druck baut sich auf, wenn zwei Lösungen mit unterschiedlicher Konzentration durch eine halbdurchlässige Membran getrennt sind. Wird Leitungswasser gegen eine halbdurchlässige Membran gedrückt, so können nur Wassermoleküle die feinen Poren der Membran passieren, während alle anderen im Wasser gelösten Stoffe zurückbleiben. Die meisten im Wasser gelösten und unerwünschten Stoffe wie Nitrat, Kieselsäure, Pestizid- und Medikamentenrückstände, Schwermetalle, Asbest und Kunststoffe können aufgrund ihrer molekularen Größe nicht durch die Mikromembran passieren. Die Umkehrosmosefiltration befreit das Wasser von Bakterien, Viren, Pestiziden, Fungiziden und Herbiziden, ja sogar von radioaktiven Stoffen. Zusätzlicher positiver Nebeneffekt: Auch der Härtegrad, also der Kalkanteil wird ebenfalls gesenkt. Die Fertigstellung ist – ab Beschluss - in 2 Jahren angedacht.Wir haben in der Gemeinderatssitzung vom 26. 6. 2015 für einen Neubau gestimmt, um diesen so rasch als möglich umzusetzen!
Neubau eines Wasserwerkes samt Wasseraufbereitung
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